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Neues Pflegenest

Bürgermeister Alexander Schweizer, die Geschäftsführerin des Tagesmütter e.V. Anne Mack und Tagesmutter Christiane Selmer feiern mit ihren Gästen die Eröffnung des Pflegenestes Eningen.

Tagesmutter eröffnet Pflegenest: Neue Kinderbetreuungsplätze für Eningen


Das Ankommen fällt dem kleinen Samir (Name geändert) leicht im Pflegenest Eningen. Auf dem Arm seiner Mutter kommt er die Einfahrt runter und begrüßt seine Tagesmutter Christiane Selmer.

Seit Oktober kommt Samir an vier Tagen pro Woche, während seine Mutter in Reutlingen einen Deutschkurs macht.
Das Pflegenest in der Lange-Äcker-Straße ist ein neues Angebot in Eningen für Kinder zwischen null und zehn Jahren, es ist das erste seiner Art außerhalb der Stadt Reutlingen. Bis zu fünf werden gleichzeitig betreut, acht Kinder dürfen im Platzsharing angemeldet sein.

Bürgermeister Alexander Schweizer freut sich sichtlich, dass es nun solch ein neuartiges Betreuungsangebot in der Gemeinde gibt: „Wir geben den Eltern die Wahl, ob sie ihr Kind bei einer Tagesmutter, in einer kirchlichen oder gemeindlichen Krippe, im Rahmen einer Elterninitiative oder nun in einem Pflegenest betreuen lassen möchten. So kann jede Familie selbst entscheiden, welche Betreuung für ihr Kind am besten ist.“

Drei Plätze im Pflegenest sind für Kinder unter drei Jahren reserviert, wobei nie mehr als zwei Kinder unter zwei Jahren gleichzeitig betreut werden. Hier sind alle Kinder willkommen, mit und ohne Behinderung. Die Sprachförderung liegt der Tagesmutter Christiane Selmer besonders am Herzen, deshalb liest sie viel vor, singt und musiziert mit den Kindern. Die Pflegenester beruhen auf einem gemeinsamen Konzept der Stadt Reutlingen und dem Tagesmütter e. V. Reutlingen. Deren Geschäftsführerin Anne Mack unterstreicht die Vorteile von Tagesmüttern und –vätern: Die Kinder werden in einem familiären Umfeld in einem Privathaushalt betreut. „Wir erfüllen damit den Wunsch von Eltern, ihre Kinder in einem überschaubaren und altersgemischten Umfeld betreuen zu lassen. Die Pflegenester sind wie ein zweites zu Hause.“


Für das Pflegenest hat Familie Selmer das Dachgeschoss ihres angemieteten Hauses in der Lange-Äcker-Straße kindgerecht eingerichtet: es gibt ein Spielzimmer, einen Ruheraum, ein eigenes Bad und eine Küchenzeile. Im Treppenhaus gibt es einen zweiten, niedrigeren Handlauf, so dass auch kleine Kinder selbstständig die Treppe hochlaufen können.


Seit acht Jahren arbeitet Christiane Selmer als Tagesmutter. Für sie ist das ihr Traumberuf, weil sie so die Betreuung ihrer eigenen Kinder mit einer beruflichen Perspektive verbinden kann. Der Beruf Tagespflegeperson passt sich an viele Lebenssituationen an: Als Tagesmutter oder Tagesvater kann man Tageskinder in der eigenen Wohnung betreuen, im Haushalt der Eltern, in anderen geeigneten Räumen (TigeR) oder eben – wenn man genügend Platz hat - in einem Pflegenest.

Wer Tagesmutter oder Tagesvater werden will, braucht eine Pflegeerlaubnis des Kreisjugendamtes. Die gibt es nur, wenn man die vorgeschriebenen Qualifizierungskurse absolviert hat und persönlich geeignet ist. 5,50 € erhält eine Tagesmutter pro Kind und Stunde, 700 € legt die Gemeinde Eningen unter Achalm beim Pflegenest obendrauf - eine freiwillige Leistung der Gemeinde. „Das Geld ist gut investiert, nämlich in die Zukunft unserer Kinder – und damit in die Zukunft unserer Gemeinde“, betont Bürgermeister Alexander Schweizer.

Der kleine Samir wird bald wieder von seiner Mutter abgeholt. Heute war es wieder schön im Pflegenest. Er hat nicht nur eine Tagesmutter, sondern auch viele Tagesgeschwister, von denen zwei so toll die Holzeisenbahn aufbauen können! Das will er morgen auch lernen.

 

 Pflegenest Eningen

 

Mehr als 300 Frauen und Männer arbeiten im Landkreis Reutlingen als Tageseltern. Einige davon betreuen zu ihren Tageskindern gleichzeitig eigene Kinder. Wer auch Tagesmutter oder Tagesvater werden will, kann sich
bei Gabriele Ascher vom Tagesmütter e.V. Reutlingen informieren,
Telefon: 38784-23 und
ascher@tagesmuetter-rt.de.

Der nächste Qualifizierungskurs startet in den Osterferien.

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